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Neues rund um Apple

15.04.1999
Erfreulicher Gewinn im zweiten Quartal

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Apple Computer hat seine Ergebnisse für das zweite Quartal (Ende: 27. März 1999) seines laufenden Geschäftsjahres präsentiert. Der Hersteller meldete einen Nettoprofit von 135 Millionen Dollar oder 84 Cent pro Aktie. Ein Jahr zuvor hatte Apple mit 55 Millionen Dollar deutlich weniger verdient. Ohne einmalige Zuwächse aus dem Verkauf von ARM-Aktien (50 Millionen Dollar) und Sonderbelastungen für Restrukturierungsmaßnahmen (acht Millionen Dollar) hätte der Gewinn bei 93 Millionen Dollar oder 60 Cent je Anteilschein und damit immer noch über den Erwartungen der Finanzalysten gelegen, die mit 57 Cent je Aktie gerechnet hatten. Der Umsatz im zweiten Quartal stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um neun Prozent auf 1,53 Milliarden Dollar. Das wirkt nicht besonders überzeugend, wenn man die Fülle neuer Produkte (bunte iMacs, neue blau-weiße

G3-Desktops, neue Bildschirme) bedenkt.

Apropos iMac: Apple hat nun auch offiziell zugegeben, daß der Designer-Rechner ab sofort mit einem 333 Megahertz schnellen Power-PC-Prozessor ausgeliefert wird (CW Infonet berichtete). Der Preis bleibt dabei unverändert, er liegt in Deutschland derzeit bei gut 2500 Mark. Ab Anfang Mai liefert Apple hierzulande die deutschsprachige Version seines neuen Server-Betriebssystems "Mac-OS X Server" aus, das aus der Integration des ehemaligen Next-Unix-Betriebssystems mit dem Mac-OS entwickelt wurde. Es kostet als separates Softwarepaket rund 1200 Mark, ist aber auch als Komplettlösung mit passender G3-Server-Hardware für 11 000 Mark zu haben.

Dem Vernehmen nach bringt Apple auf der diesjährigen Messe der National Association of Broadcasters (NAB) in Las Vegas am kommenden Wochenende die längst überfällige Version 4.0 seiner auch für Windows erhältlichen Multimedia-Software Quicktime heraus. Die Software, die nun auch mit Streaming Media umgehen können soll, hätte eigentlich schon zur Macworld Expo im Januar fertig sein sollen.