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Neues aus deutschen Hochschulen

11.09.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Mirko Ross, Student der Fachhochschule Nürtingen, hat im Rahmen seiner Diplomarbeit einen virtuellen Garten gestaltet. Dazu nutzt er die Virtual Reality Modelling Language (VRML). In der künstlichen Welt können Besucher die Gestalt eines virtuellen Charakters, eines sogenannten Avatars, annehmen und mit anderen Gästen kommunizieren. Die betreuenden Professoren mußten die Arbeit nicht auf Papier, sondern in Form einer CD-ROM in Empfang nehmen. Die angewandte Technik wird nach Ansicht des Autoren künftig vor allem als neue Form der Produktpräsentation im Internet interessant sein. Zu besichtigen ist der virtuelle Garten (mit VRML-Plugin) unter www.fh-nuertingen.de/~garden/. +++ Die Universität Dresden bietet den Studierenden des Instituts für Anglistik und Amerikanistik in diesem Semester erstmals an, sich für Veranstaltungen mit begrenzten Gruppengrößen über das Internet einzuschreiben. Die nötige Software wurde in Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum der TU Dresden entwickelt. +++ Anläßlich der feierlichen Eröffnung ihres Instituts für Telematik nimmt die Universität Trier ein elektronisches Trust Center in Betrieb. Solche Einrichtungen erfüllen die Funktion eines "elektronischen Notars" für Dokumente, die auf elektronischem Weg verschickt und digital signiert werden. Sie gewährleisten die Unverfälschtheit des Inhalts und die Authentizität des Absenders der Dokumente und sollen damit ein zuverlässigen Rechts- und Geschäftsverkehr ermöglichen. Weitere Informationen gibt es unter www.ti.fhg.de.