Google Apps for Business

Neuer Name, jede Menge neue Funktionen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Google hat die kostenpflichtige Variante seiner Cloud-Programmsammlung in "Google Apps for Business" umbenannt und mit zahlreichen neuen Funktionen aufgewertet.

Google Apps for Business hieß bisher "Google Apps Premier Edition" unter unterscheidet sich vom kostenlosen Paket "Google Apps" (für Organisationen bis 50 Nutzer) durch unter anderem 25 Gigabyte Postfachgröße, ein SLA (Service Level Agreement) mit 99,9 Prozent Uptime-Garantie, Tools zur Migration von Bestandsdaten in die Cloud, erweiterte Verwaltungswerkzeuge, höhere Sicherheit und telefonischen Support. Das Business-Paket kostet $50/€40 pro Nutzer und Jahr. Ähnliche Features bietet auch "Google Apps for Education", das Bildungs- und bestimmte gemeinnützige Einrichtungen kostenlos nutzen können.

Google integriert künftig eine ganze Reihe von bisher nur standalone verfügbaren eigenen Anwendungen - Unterstützung für Third-Party-Applikationen gibt es mit dem Google Apps Market Place ja schon seit einiger Zeit - wie Reader, Blogger, Picasa Web Albums, AdWords oder Voice (Letzteres weiterhin US only) in Google Apps for Business. Admins erhalten im Zuge dessen auch die Möglichkeit, ausgewählten Nutzergruppen je nach Bedarf unterschiedliche Sets von Anwendungen bereitzustellen. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass die "neuen" Applikationen nicht unter das SLA für die bisherigen Apps-Kernanwendungen fallen.