Public-ICT - E-Government

Informations-Management

Neuer CIO will IT-Struktur umbauen

20.05.2010
Von Nicolas Zeitler
Die Universität Siegen hat zum ersten Mal einen CIO. Informatik-Professor Andreas Kolb will Redundanzen abschaffen und die Qualität der IT-Dienste erhöhen.
Die Uni Siegen hat erstmals einen CIO ernannt. Computergraphik-Professor Andreas Kolb will die Qualität der IT-Services an der Hochschule verbessern.
Die Uni Siegen hat erstmals einen CIO ernannt. Computergraphik-Professor Andreas Kolb will die Qualität der IT-Services an der Hochschule verbessern.
Foto: Kolb

Die Universität Siegen hat seit Anfang April erstmals einen CIO. Der 44-jährige Professor Andreas Kolb hat die Aufgabe übernommen. Er ist Lehrstuhlinhaber für Computergraphik und Multimedia-Systeme.

Kolb soll ein integriertes Informations-Management aufbauen. Zentralistische Strukturen um jeden Preis will er dabei nicht schaffen. Dafür seien die Anforderungen an die IT zu unterschiedlich. "Geisteswissenschaftler brauchen ja ganz andere Web-Dienste und Dienste für die Lehre als Informatiker", sagt Kolb im Gespräch mit CIO.de.

Redundante Systeme abschaffen

Beseitigen will der Uni-CIO Redundanzen. Sie aufzuzeigen ist eines der Ziele der derzeitigen Analyse in der Informationstechnologie. Bis Ende des Jahres will Kolb mit Vertretern der Anwender und dem CIO-Gremium erheben, wer an der Hochschule welche IT-Angebote wie nutzt. Im CIO-Gremium sitzen die Leiter des Rechenzentrums, der IT-Services-Abteilung der Universitätsverwaltung und der Universitätsbibliothek.

Ein IT-Beratungsunternehmen unterstützt die Analyse. "Unsere aktuelle IT-Struktur ist eine gewachsene Struktur. Da ist es gut, jemand dabei zu haben, der unbefangen auf die Sache schaut", begründet Kolb.

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