PDF-Sandkastenspiele

Neuer Adobe Reader X geht auf Nummer sicher

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Adobe Systems hat in der Nacht auf heute den neuen "Adobe Reader X" zum kostenlosen Download bereitgestellt.
Der Adobe Reader X hat eine neue, einfacher zu bedienende Oberfläche.
Der Adobe Reader X hat eine neue, einfacher zu bedienende Oberfläche.

Bisher gibt es Versionen für Windows und Mac OS X (Linux und Solaris sind noch auf dem Stand 9.4). Die wichtigste Neuerung im Adobe Reader X ist neben der neu gestalteten Benutzeroberfläche ein neues Sicherheitskonzept: Das Anzeigeprogramm öffnet PDF-Dateien nun in einer weitgehend vom unterliegenden Betriebssystem entkoppelten sogenannten Sandbox - angesichts der vielen Funktionen im Portable Document Format und damit einhergehend immer wieder neu entdeckter Sicherheitslücken ein absolut sinnvoller Schritt.

Wer sich im Detail für die Umsetzung des "Protected Mode" im Adobe Reader X interessiert, kann sich dazu ausführliche Blogposts zu den Themen Design, Sandbox-Prozess sowie Broker, Regeln und Interprozess-Kommunikation zu Gemüte führen.

Eine weitere Neuerung im Reader X sind Zugriff auf Sticky Notes und Hervorhebungsfunktionen für Kommentare, die besonders im Workflow-Zusammenspiel mit dem vollwertigen PDF-Autorenwerkzeug "Acrobat X" interessant sind.

Firmen können Acrobat Reader X auch unternehmensweit verteilen. Dazu müssen sie lediglich eine spezielle Lizenz zur Weiterverteilung beantragen.