Build 10049

Neue Windows-10-Vorabversion mit "Spartan"-Browser

Malte Jeschke war bis März 2016 Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.
Microsoft hat eine weitere Vorabversion von Windows 10 (Build 10049) bereitgestellt. Diese bringt als wesentliche Neuerung den Browser "Spartan" mit.

Keine zwei Wochen nach dem letzten Build stellt Microsoft eine neue Vorabversion von Windows 10 zur Verfügung. Nach Angaben von Microsoft ist der Build 10049 rund eine Woche jünger als der vorangegangene 10041. Die neue Version 10049 wird derzeit via Windows Update an die Tester ausgeliefert - zunächst nur an diejenigen, die "Schnell" unter den Update-Einstellungen bezüglich Vorabversionen gewählt haben.

Dies ist nun die erste Vorabversion von Windows 10, die den neuen Browser "Project Spartan" mitbringt. Vor kurzem hatte Microsoft seine geänderte Browser-Strategie in Sachen Windows 10 bekannt gegeben: "Spartan" wird der Standard-Browser in Windows 10. Der Internet Explorer 11 bleibt nahezu unverändert zur aktuellen Version in Windows 8.1; nur der neue Browser bekommt die neue Rendering-Engine von Microsoft.

Abgesehen vom Browser halten sich die Neuerungen beim Build 10049 der Technical Preview von Windows 10 in Grenzen. Man habe aber darüber hinaus einige Fehler beseitigt, beispielsweise in der "Photos"-App.

Ein paar Probleme mit dem neuen Build seien auch bereits bekannt: Erhält der Anwender statt dem Desktop einen Bluescreen, soll es helfen, den PC per Tastenkombination zu sperren (Windows + L) und sich erneut einzuloggen. Die Indexierung in Outlook funktioniert noch nicht, entsprechend beschränkt sich die Suche auf den zuletzt erstellten Index.

Mit dem neuesten Build lassen sich überdies keine virtuellen Maschinen ausführen. Wer solche auf seinem Testsystem einsetzt, sollte auf den Slow-Ring wechseln, sprich "Langsam" bei den Vorabversionseinstellungen wählen. Erst wenn auch diese Nutzer mit dem neuen Build bedacht werden, wird es ISO-Dateien zum Download geben. Laut dem Blogbeitrag von Microsoft schreiten die Arbeiten an der nächsten Version von Windows 10 für Smartphones ebenfalls voran. Wie gemeldet sollen dann auch mehr Smartphone-Modelle unterstützt werden.