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Neue Web-Services-Specs von IBM, Microsoft und Bea

09.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - "BPEL4WS" (Business Process Execution Language for Web Services), "WS-Coordination" und "WS-Translation" heißen drei neue Spezifikationen für Web-Services, die IBM, Microsoft und BEA am Montag vorstellen wollen. Sie gewährleisten den Workflow von Geschäftsprozessen, sagen die Hersteller. Dazu kombiniert die BPEL4WS Funktionen von IBMs "WSFL" (Web Services Flow Language) und von Microsofts Technologie "XLang". Dadurch sollen sich unterschiedliche Web-Services als Prozesse innerhalb des Business-Workflows ausführen lassen. Wie sich die einzelnen Dienste zueinander verhalten, regelt WS-Coordination, und WS-Transaction stellt sicher, dass alle angestoßenen Transaktionen korrekt ausgeführt werden.

Als Anwendungsbeispiel nannte Karla Norsworthy, bei IBM für E-Business-Technologien zuständig, einen Service, über den sich gleichzeitig Flüge, Mietwägen und Hotelzimmer buchen lassen. Wäre etwa der Flug bereits ausgebucht, würden automatisch die Hotelreservierung sowie der Mietwagen storniert und der Anwender informiert.

Bereits im Juni hat BEA gemeinsam mit Sun die "WSCI"-Spezifikationen (Web Service Choreography Interface) entwickelt. Sie sollen ebenfalls den Ablauf von Transaktionen in Web-Services steuern (Computerwoche online berichtete). (lex)