Bitkom-Initiative

Neue Plattform für Startups und Unternehmen

18.12.2012
Gründer, Kapitalgeber und etablierte Unternehmen will der Branchenverband Bitkom auf seiner neuen Plattform www.getstarted.de zusammenbringen.

Mit der Initiative „get started“ will der Branchenverband Bitkom gründungswillige Entwickler, Gründer und junge Unternehmen unterstützen. Auf der Website sollen sich die Gründer austauschen, aber auch über Rechtliches informieren können. Zudem sollen regelmäßige Veranstaltungen für Startups stattfinden. Zum Auftakt trafen sich mehr als 150 Entwickler und Startup-Gründer im betahaus Berlin, um sich über Webentwicklung in der Cloud mit der Google App Engine sowie über funktionale Programmierung zu informieren.

Bitkom-Präsident Dieter Kempf will Startups fördern.
Bitkom-Präsident Dieter Kempf will Startups fördern.
Foto: Bitkom

Zudem wird der Hightech-Verband Startups, Kapitalgeber und etablierte Unternehmen zusammenbringen und beim Aufbau eines Netzwerks helfen. „Der Bitkom wird die Brücke bilden zwischen jungen und etablierten Unternehmen“, sagt Bitkom-Präsident Professor Dieter Kempf.
Der Verband will sein politisches Gewicht auch verstärkt für Start-ups einsetzen. So wandte er sich gegen Pläne der Bundesländer, Erträge aus Streubesitzbeteiligungen zu besteuern, da dadurch die Finanzierung junger Unternehmen weiter erschwert würde. Die Bundesregierung hat sich den Bitkom-Empfehlungen angeschlossen, jetzt liegt die Entscheidung beim Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag.

Zahl der Softwaregründungen wächst stark

In Deutschland sind nach einer ZEW-Studie im Auftrag des Bitkom innerhalb von fünf Jahren rund 45.500 IT- und Internet-Unternehmen gegründet worden. Waren es 2006 noch 7.300 neue Startups, so wurden im vergangenen Jahr mit 8.050 rund zehn Prozent mehr gezählt. Besonders kräftig legte die Zahl der Neugründungen von Softwareunternehmen zu. Sie stieg im selben Zeitraum um mehr als 50 Prozent von 2.300 auf 3.500. Zum Vergleich: In allen Branchen ging die Zahl der Neugründungen von 2006 bis 2011 um fast sieben Prozent zurück.

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