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Neue Office-Formate selbst bei Microsoft nicht überall lesbar

06.12.2006
Mit Office 2007, das Microsoft seit Ende November an Firmenkunden ausliefert, wird "Office Open XML" zum voreingestellten Dateiformat.

Dieser offene Standard ist zwar einerseits lobenswert, macht aber andererseits auch Probleme. Sogar, wenn man innerhalb Microsofts eigenem Produktportfolio bleibt.

Für ältere Office-Version (2000, XP und 2003) gibt es bereits Konverter für die neuen XML-basierenden Dateien des 2007 Office System. Anders sieht es mit der Macintosh-Variante der Bürosuite aus. Hier sind zwar ebenfalls schon Konverter in Arbeit, diese werden aber wohl erst im März oder April zu haben sein, wie die Mac BU in ihrem Blog "mac mojo" schreibt. Bis dahin sollen Mac-Nutzer ihren Freunden und Kollegen empfehlen, aus Office 2007 heraus doch im kompatiblen Modus "Word/Excel/PowerPoint 97-2003 Dokument" zu speichern. Die Mac BU hat schon aus erster Hand den Umstieg zahlreicher Windows-Kollegen im Konzern auf das neueste Office-Paket schmerzhaft zu spüren bekommen.

Noch schlechter sieht es für Nutzer von Windows Mobile auf Pocket PCs und Smartphones aus. Die zuständige Sparte schrieb in einer E-Mail an den Branchendienst "Cnet", das kleinste Windows werde die neuen Dateiformate nicht vor Mitte nächsten Jahres lesen und editieren können. (tc)