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Neue Midrange-Unix-Server von Fujitsu-Siemens

07.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Fujitsu-Siemens kündigt heute zwei neue Midrange-Server mit Sparc-Prozessoren und Solaris-Betriebssystem an. Die Modelle "Primepower 650" und "850" sind mit acht und 16 Prozessoren bestückt und in Rackbauweise (8 U/17 U) ausgelegt. Als CPUs nutzen sie den von Fujitsu entwickelten "Sparc64-GP" mit 675 Megahertz Taktfrequenz und 8 MB Cache. Ebenfalls neu ist der Systembus "Source Sync". Dieser vermag laut Hersteller Datenpakete synchron zu übertragen und ermöglicht damit Bandbreiten von 13,8 GB/s (Primepower 650) und 41,5 GB/s (Primpower 850).

Das Modell 650 lässt sich mit zwei bis acht Prozessoren und 1 bis 32 GB ECC-Hauptspeicher bestücken. Es kann maximal zwei interne Festplatten mit 18 oder 36 GB Kapazität aufnehmen und enthält ein DVD-ROM-Laufwerk. Für Erweiterungen stehen ein Bandeinschub (DDS4) sowie neun PCI-Steckplätze zur Verfügung. Platten, Netzteil, Stromversorgung und Lüfter sind redundant ausgelegt und lassen sich wie das Bandlaufwerk auch im laufenden Betrieb austauschen ("hot-swappable"). Das größere Modell 850 nimmt vier bis 32 CPUs und bis zu 64 GB ECC-Speicher auf und bietet maximal 30 PCI-Erweiterungsslots. Die Einstiegspreise für den Primepower 650 und 850 betragen laut Hersteller 90.000 und 240.000 Euro, jeweils plus Mehrwertsteuer.

Bereits gestern gab FSC bekannt, es habe - was nicht gerade verwundert - einen weltweiten Rahmenvertrag als offizieller IT-Ausrüster mit der Konzernmutter Siemens abgeschlossen. Allerdings ist dies keine exklusive Angelegenheit - erst im September hatte beispielsweise ein ähnliches Abkommen mit dem Münchner Konzern angekündigt (Computerwoche online berichtete).