"MX Master"

Neue Logitech-Maus zeigt sich anschlussfreudig

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Mit der neuen "MX-Master"-Maus von Logitech kann der Nutzer einfach zwischen drei Geräten wechseln.

Damit eignet sich die MX Master nicht zuletzt für Nutzer, die gleich an verschiedenen Bildschirmen oder Betriebssystemen arbeiten. Die Maus lässt sich wahlweise über den Logitech "Unifying"-Receiver (2,4-GHz-Funktechnik) oder Bluetooth Smart mit Windows-PC, Macs oder Tablets verbinden. Dabei werden drei Verbindungen unterstützt, zwischen denen man via "Easy-Switch"-Knopf wechseln kann.

Die Logitech MX Master hat ein zweites Scrollrad, das man mit Daumen bedient.
Die Logitech MX Master hat ein zweites Scrollrad, das man mit Daumen bedient.
Foto: Logitech

Eine weitere Besonderheit der MX Master ist ihr seitlich angebrachtes vertikales Scrollrad, das sich automatisch der benötigtgen Geschwindigkeit anpasst und mit dem Daumen bedienen lässt. Der Nutzer kann damit horizontal scrollen oder zwischen verschiedenen Seiten und Bildschirminhalten hin- und herspringen. An Mac-Rechnern kann die MX Master Zwei- und Drei-Finger-Gesten des Touchpads imitieren.

Die Oberfläche tastet die neue Logitech-Maus mit einem "Darkfield"-Laser ab, der auf unterschiedlichsten Untergründen funktionieren soll, darunter auch Glas. Der eingebaute Akku erlaubt laut Hersteller bis zu 40 Tage Betrieb, eine kleine Lichtanzeige an der Seite informiert über den aktuellen Ladestand. Falls der Akku mal leerläuft, sollen nur vier Minuten Ladezeit ausreichen, um das Eingabegerät einen weiteren Tag lang zu nutzen. Außerdem ist auch während des Ladens ist ein Weiterarbeiten möglich.

"Die verschiedenen Möglichkeiten zur Navigation und Features wie das intuitive Seitenrad machen die Master MX zu unserer bisher besten Maus", sagt Charlotte Johs, die bei Logitech als Global Vice President für die Computer-Peripherie zuständig ist. Die Logitech MX-Master-Maus ist ab sofort erhältlich und kostet rund 100 Euro. Linkshänder bleiben leider mal wieder außen vor.