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Neue iPhone-Software 2.2 behebt Sicherheitslücke

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Apple hat heute früh die iPhone-Software 2.2 veröffentlicht.

Leser unseres iPhone-Testblogs wissen es bereits: Die neue iPhone-Software 2.2 behebt eine vom Fraunhofer SIT entdeckte und gestern publik gemachte Sicherheitslücke. Diese ermöglicht es Angreifern, Nutzer über einen Link in einer E-Mail oder SMS auf eine mit wenigen Zeilen HTML-Code böswillig gestaltete Web-Seite zu locken, die das iPhone veranlasst, eine beliebige Telefonnummer anzuwählen (zum Beispiel eine besonders teure Mehrwert-Nummer) - mithin eine Art Dialer, wie Internet-Nutzer sie noch aus den Zeiten von Einwahlverbindungen kennen.

Dies nach Einspielen der Software 2.2 nicht mehr möglich. Sie bringt aber auch sonst allerhand Verbesserungen, zum Beispiel die "Streetview"-Ansicht im "Karten"-Programm (= Google Maps), eine bessere Formatierung breiter HTML-Mails, Laden von Podcasts über iTunes sowie eine verbesserte und endlich auch abschaltbare Autokorrektur ("schon" wird nicht mehr ungewollt "schön"). iPhone-Besitzer können die neue Software über iTunes laden und installieren.