z/VSE, z/VM

Neue IBM-Lösungen für Mittelstands-Mainframes

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die IBM hat ihre "kleineren" Software-Lösungen für Mainframes bei kleinen und mittleren Unternehmen weiterentwickelt.

So liegt zum Beispiel das Betriebssystem z/VSE jetzt in Version 4 Release 2 vor und bietet nach Angaben der IBM verbesserte Skalierbarkeit, einen neuen LDAP-Client (Lightweight Directory Access Protocol) für erhöhte Sicherheit sowie Unterstützung für den SAN Volume Controller (SVC) von Big Blue. Ergänzend gibt es die Version 5 Release 4 der Virtualisierungslösung z/VM, die auf System-z10-Großrechnern eine neue logische z/VM-mode-Partition (LPAR) ermöglicht.

Der System z10 BC
Der System z10 BC

Erst kürzlich hatte der Konzern die maßgeblich in seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen entstandene "Business-Class"-Variante der aktuellen Mainframe-Generation (System z10 BC) vorgestellt. Sie adressiert ebenfalls kleine und mittlere Anwender und eignet sich unter anderem zur kostengünstigen Konsolidierung von Linux-Workloads.