Neue Gerüchte um Microsofts Smartphone

Sascha Alexander ist Manager Marketing & Kommunikation bei der QUNIS GmbH, Neubeuern, die auf Beratung und Projekte in der Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics spezialisiert ist. Zuvor war der Autor als Director Communications bei den Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BARC und PAC tätig. Als ehemaliger Redakteur der COMPUTERWOCHE sowie Gründer und Chefredakteur des Portals und Magazins für Finanzvorstände CFOWORLD verbindet ihn zudem eine lange gemeinsame Zeit mit IDG.
Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.
Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Steve Ballmer könnte das Gerät in Kürze auf dem Mobile World Congressin Barcelona vorstellen, spekulieren Analysten.

Laut Doug Freedman, Analyst bei Broadpoint Amtech, wird Microsoft bald einen neuen Anlauf im Smartphone-Markt nehmen. Nach seinen Recherchen werde das für den Softwareriesen gefertigte Gerät voraussichtlich einen "Tegra"-Prozessor von Nvidia sowie einen Breitbandchip vom Hersteller Qualcomm enthalten.

Microsoft ist mit seinem tragbaren MP3-Player "Zune" und anderen mobilen Geräten kein Neuling im Hardwaregeschäft. Gleichzeitig lizenziert das Unternehmen das Mobil-Betriebssystem Windows Mobile an andere Smartphone-Hersteller. Eigene Geräte hat der Konzern bisher nicht gefertigt.

Einige Marktbeobachter hatten bereits im Januar auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vergeblich auf die Vorstellung eines Microsoft-Smartphones gewartet. Stattdessen zeigte Palm den iPhone-Rivalen "Pre". Laut Branchengerüchten könnte Microsoft seine Präsentation auf dem Mobile World Congress Mitte Februar in Barcelona nachholen.

Marktbeobachter wie Jack Gold, Chefanalyst von J. Gold Associates, empfehlen Microsoft, lieber die Finger von diesem Geschäft zu lassen: "Sie haben mit dem Zune nicht gerade die Welt in Brand gesetzt. Wieso glauben sie, dass sich daran mit einem integrierten Handy etwas ändert?"

Nicht sexy genug?

Während Apple mit seinem iPhone sofort Erfolg gehabt habe, wirke Microsoft auf Privatkunden nicht so faszinierend. Mit einem eigenen Smartphone laufe der Hersteller zudem Gefahr, Lizenznehmer zu vergraulen, die selbst mit einem solchen Telefon auf dem Markt seien.(mb)