Großauftrag aus der DDR

Neue Finanzspritze für ADS

29.04.1977

HANNOVER (ee) - Von den 250 Millionen Mark Umsatz, die die mit Schweizer Hilfe wiederauferstandene Anker-Gruppe "ADS" in diesem Jahr umsetzen will, sind "rund 80 Millionen" bereits in den Auftragsbüchern, wie der Generalbevollmächtigte der Finanzierungsgrupe ADS, Kurt Vorlop, der CW erklärte.

Auf der Messe schloß ADS mit der DDR einen Liefervertrag über mechanische Registrierkassen im Wert von 36 Millionen Mark: ADS muß dafür "DDR-MDT" im Wert von 6 Millionen abnehmen; die ostdeutschen (daro-)Maschinen werden von ADS in Kellnerkassen eingebaut. Bei den neuen elektronischen Kassen hat sich ADS im wesentlichen mit japanischen OEM-Lieferanten zusammengetan Über die Produktpolitik äußerte sich Fritz Pott, Geschäftsführer der AKA-Data Systeme Zentralgesellschaft (Berlin): "Andere Hersteller kommen dem Handel von oben entgegen - wir wollen mit ihm aufsteigen."