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Neue EU-Richtlinie zu E-Commerce

20.11.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Die Europäische Union will Richtlinien erlassen, die dazu beitragen, das Internet zu einem seriösen Handelsplatz zu machen. So müssen sich Online-Unternehmen in Zukunft eindeutig durch Namen und Adressen identifizieren und Werbung, die als unabhängige Beratung getarnt ist, soll verboten werden. Zudem wird die Haftung von Service-Providern für Kinderpornographie und Softwareklau eingeschränkt. Vertreter der Europäischen Kommission erklärten, daß sie mit den neuen Regelungen das Vertrauen in Electronic Commerce stärken wollen. Wegen der unsicheren Rechtslage stünden heute viele Europäer dem Handel über das Internet kritisch gegenüber.