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Neue Chip-Fabriken in Taiwan

16.07.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Trotz der politischen Spannungen zwischen der Volksrepublik China und Taiwan setzt United Microelectronics weiter auf die Fertigung im ehemaligen Formosa. Der zweitgrößte Chip-Hersteller Taiwans will für rund drei Milliarden Dollar im nächsten Jahr eine neue Fabrik für Zwölf-Zoll-Wafer im Süden der Insel aus dem Boden stampfen. Insgesamt plant das Unternehmen, innerhalb von zehn Jahren 15 Milliarden Dollar in Taiwan zu investieren. Bereits im Mai hatten der örtliche Chip-Marktführer Taiwan Semiconductor Manufacturing sowie der Konkurrent Mosel Vitelic angekündigt, Zwölf-Zoll-Wafer-Fabriken auf der Insel zu bauen.