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Neue Browser für Linux: Opera 7.11 und Mozilla Firebird 0.6

19.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der norwegische Hersteller Opera Software hat die Version 7.11 seines Browsers in einer Variante für Linux herausgebracht. Bislang stand den Nutzern des quelloffenen Betriebssystem lediglich Opera 6 zur Verfügung, das neue Release war nur als Beta erhältlich. Die Linux-Version bietet wie das Windows-Pendant neben der Browser-Komponente den E-Mail-Client "M2", mit dem sich POP3- und IMAP-Postfächer abrufen lassen. Integriert sind außerdem Sortierfunktionen für eingehende Nachrichten und ein Spam-Filter.

Der Browser bietet mit "FastForward" und "Rewind" erweiterte Navigationsfunktionen. Ein Klick auf die entsprechenden Schaltflächen bringt den Anwender laut Hersteller auf themenverwandte Sites. Zudem lassen sich auf einer Web-Seite hinterlegte Bilder als Slideshow anzeigen. Über das Werkzeug "Notes" können Notizen mit angezeigten Seiten verknüpft, abgespeichert und via E-Mail verschickt werden. Cookies lassen sich über einen Cookie-Manager verwalten und den Zugriff auf Passwort-geschützte Websites soll das Tool "Wand" erleichtern.

Opera ist in einer werbefinanzierten Version kostenlos zu haben, die Banner in der rechten oberen Ecke verschwinden nach Erwerb eines 39 Dollar teuren Lizenzschlüssels.

Das Open-Source-Projekt Mozilla hat die Version 0.6 der Browser-Komponente "Firebird" zum Download bereitgestellt. Der bislang unter dem Namen "Phoenix" angebotene Browser (Computerwoche online berichtete) kommt in veränderter Optik und bietet unter anderem ein neu gestaltetes Konfigurationsmenü. Verbessert wurden die Privacy-Optionen und die Bookmark-Verwaltung, so die Entwickler. Außerdem passt der Browser das Format übergroßer Bilder automatisch an die Fenstergröße an. Firebird 0.6 gibt es in Versionen für Linux, Windows und Mac OS.