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Neue Allianz für Online-Sicherheit

20.01.1999
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit Cisco, Lucent und Network Associates haben sich drei Schwergewichte der Branche zur neuen "Security Research Alliance" (SRA) zusammengetan, um ihre Forschungen im Sicherheitsbereich populärer zu machen. In Kürze dürften weitere prominente Namen dazukommen - die Initiatoren verhandeln bereits mit den Zuständigen in der Labors von IBM, Hewlett-Packard (HP), GTE, AT&T, Sun Microsystems sowie Intel. Die SRA will gemeinsame Entwicklungen vorantreiben, die Ergebnisse der Sicherheitsforschung in den Chefetagen von Computerfirmen publik machen und mithin dafür sorgen, daß diese auch Produktgestalt annehmen. Angekündigt wurde der Zusammenschluß im Rahmen der vom Sicherheitsexperten RSA veranstalteten Data Security Conference. Obwohl RSA auch selbst ein auf Kryptografie spezialisiertes Forschungslabor betreibt, ist die Firma bislang bei der SRA außen vor. Das Konsortium will

nach eigenen Aussagen weitgehend herstellerneutral agieren und in zwei bis fünf Jahren die Früchte der gemeinsamen Arbeit bis zur Marktreife entwickeln.