32-KB-Speicher onboard soll PC entlasten

Netzadapter von Allied Telesis integrieren Diagnosefunktionen

26.03.1993

Beide Adapter sind laut Hersteller in drei verschiedenen Funktionen verfuegbar, naemlich als 10Base-T-Karte, mit 10Base2- und 10Base-T-Anschluss sowie fuer 802.3FOIRL (ST) und 10Base-T-Anschluss. Die AT-1500-Karten beinhalten ein 16-Bit-Busmaster Direct Memory Access Interface zum PC/AT-Bus und sind laut ATI zu NE1500T und NE2100 kompatibel. Zur Ausstattung gehoert ferner ein RJ45-10Base- T-Port. Der Adapter unterstuetzt Unshielded-Twisted-pair- Verbindungen (100 Ohm) und Screened-Twisted-pair-Verkabelungen (120 Ohm).

Die AT-1700-Karten unterscheiden sich von den AT-1500-Versionen durch einen 32-KB-Speicher onboard. Dieses Local Memory enthaelt die Protokoll-Files und fungiert als Datenbuffer, wodurch der Speicher des PCs entlastet werden soll. Neben den bereits genannten Verkabelungstypen lassen sich die AT-1700-Karten auch in Typ-1-STP-Installationen mit 150 Ohm einsetzen.

Das Set-up der Karten inklusive DMA-Kanal, I/O-Adresse sowie der Auswahl der Interrupts erfolgt softwaregesteuert ueber das Installations- und Diagnoseprogramm "Card Assistant" von ATI. Die DOS-Software laeuft auch unter Windows und wird ueber Icons bedient. Laut Hersteller sind mit Card Assistant bis zu vier in einem PC installierte Karten konfigurierbar. Alle neuen Adapter verfuegen laut Anbieter Computer 2000 ueber die Diagnosefunktionen Transmit, Receive, Link und Collision, die ueber Leuchtdioden staendig den Betriebsstatus anzeigen.

Alle Karten unterstuetzen, so ATI, IPX-, ODI- und ODIS-Treiber, die die Verbindung zu den LAN-Systemen herstellen. Dazu gehoeren alle Novell-Systeme, der LAN Manager, Windows und TCP-Loesungen von FTP fuer die TCP/IP-Connectivity. Windows fuer Workgroups ist ueber die Treibereinstellung konfigurierbar, soll aber spaeter auf die Karten implementiert werden. Die Preise liegen zwischen 173 Mark und 695 Mark.