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Netz-Bürgerrechtler gründen Lobby

14.06.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Zehn europäische Organisationen für die Wahrung der Bürgerrechte im Internet haben sich vereinigt, um künftig besser auf die Willensbildung der Europäischen Union einwirken zu können. Die Initiative mit dem Kürzel EDRi (European Digital Rights) hat ihren Sitz in Brüssel und soll als internationaler Vertreter ihrer regionalen Mitgliederinteressen auftreten. Zu den Gründern zählen der Chaos Computer Club (CCC) und der Förderverein Informationstechnik und Gesellschaft (Fitug). Die Sicherung der Bürgerrechte im Internet gewinne zunehmend an Bedeutung, hieß es. Gerade seit den Anschlägen vom 11. September hätten staatliche Stellen den regulatorischen Druck auf die Bürgerrechte erhöht. Zu den Kernthemen der Initiative zählen Datenspeicherung und

Datenschutz, die Überwachung der Telekommunikation sowie das Cybercrime-Abkommen. (ajf)