CeBIT

Netviewer startet Bildungsoffensive

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Um die Arbeitgeber der Zukunft für die Zusammenarbeit via Internet zu begeistern, bindet der Karlsruher Webconferencing-Spezialist seine Lösung in studiVZ & Co ein und stellt sie Universitäten kostenlos zur Verfügung.
StudiVZ-Nutzer mit Netviewer
StudiVZ-Nutzer mit Netviewer
Foto: Netviewer

Wie Netviewer und VZnet Netzwerke Ltd im Rahmen einer CeBIT-Pressekonferenz bekannt gaben, wird das Online-Meeting-Angebot von Netviewer ab April in StudiVZ, SchülerVZ sowie meinVZ eingebunden und steht den insgesamt rund 16 Millionen Nutzern als Open-Social-Applikation "Konferenzkasten" kostenlos zur Verfügung. Netviewer-Sprecher Oliver Schwartz zufolge kann die Anwendung dabei mehr als die ohnehin für lau angebotene Version für die nichtkommerzielle Nutzung. Um eine typische Lern- und Arbeitsgruppe auch virtuell abzubilden, dürften sich anstatt drei nun bis zu zehn Teilnehmer gleichzeitig in eine Sitzung einwählen.

Als weiteren Teil der Bildungsinitiative sollen Hochschulen von der Videokonferenz-Software kostenlose Lizenzen erhalten, um Studenten die Teilnahme an Lehrveranstaltungen auch über das Internet zu ermöglichen. Mit diesem Schritt, so Netviewer-Vorstand Jörg Mayer, könnten Universitäten auf einem Schlag überfüllte Hörsäle verhindern - und das ohne große Investitionen in die Infrastruktur.

Das Karlsruher Unternehmen startet die Bildungsinitiative allerdings nicht ganz ohne Hintergedanken: Gemäß dem Schlagwort "Consumerization" hofft Netviewer, dass die jetzigen Studenten und Mitarbeiter von Morgen die Online-Meeting-Kultur in ihre künftigen Arbeitsstellen bringen.