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Netapps neue Mittelklassesysteme: Sicheres Raid erlaubt billige Platten

24.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Network Appliance (Netapp) hat die Mittelklassesysteme der "FAS-3000"-Serie um die beiden Modelle "FAS3020" und "3050" ergänzt, die mit Festplatten vom Typ Serial ATA (SATA) bestückt werden können. Damit die gespeicherten Daten auch auf diesen kostengünstigen Festplatten sicher abgelegt werden, verwendet Netapp die "Raid-DP"-Speichertechnik. Die Doppelte-Parity (DP-)Unterstützung der Festplattenverbünde soll gegen den gleichzeitigen Ausfall von zwei und mehr Festplatten schützen und so sicher sein wie eine Raid-1-Konfiguration. Während bei Raid 1 die Daten gespiegelt werden, also den doppelten Speicherplatz benötigen, wird bei Raid-DP nur eine zweite Platte für die Gesamt-Parity-Informationen benötigt.

Die beiden FAS sollen gegenüber den Vorgängern das Preis-Leistungs-Verhältnis nahezu um das Zweifache verbessern und mehr Benutzer pro System bedienen. Das Topmodell FAS3050 fasst 84 TB auf 336 Festplatten, das kleinere System FAS3020 packt in die maximal 168 Drives bis zu 50 TB. Beide Systeme arbeiten unter dem hauseigenen Betriebssystem "Data Ontap 7G", das die "Flexvol"-Funktion unterstützt. Damit lassen sich die Systeme dichter mit Daten bestücken und steigern nach Herstellerangaben die Auslastung um bis zu 50 Prozent.

Die ehemaligen "g-Filer", die in "V-Series" umbenannt wurden, erhalten ebenfalls Zuwachs: "V3020" und "V3050" nennen sich die neuen Virtualisierungs-Systeme, die im Vergleich zu den Vorgängern viermal so viel speichern sollen - wie viel genau, war nicht zu erfahren. Die Speicher arbeiten ebenfalls unter Data Ontap 7G und virtualisierten auch Speichersysteme von Drittanbietern wie HDS, HP, IBM und Sun. (kk)