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NetApp's Gewinn sinkt um 80 Prozent

13.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kalifornische Speicherspezialist Network Appliance (NetApp) meldet für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2002 (Ende: 31. Januar) einen um fast 80 Prozent niedrigeren Reingewinn im Vergleich zum Vorjahr. Der Nettoprofit brach von 34,1 Millionen auf sieben Millionen Dollar ein. Auf Pro-forma-Basis, also Anpassungen für Übernahmen und aktienbasierte Kompensationen nicht berücksichtigt, liegt das Plus mit 15,5 Millionen Dollar oder vier Cent je Anteil rund 60 Prozent unter dem entsprechenden Ergebnis des Vergleichszeitraums (38,9 Millionen Dollar oder elf Cent pro Aktie). NetApp gelang es jedoch, die Konsensschätzungen von First Call/Thompson um zwei Cent je Anteilschein zu übertreffen. Der Umsatz sank von 288,4 Millionen auf 198,3 Millionen Dollar. Die Einnahmen lagen jedoch etwas über denen im zweiten Quartal (194,7 Millionen Dollar).

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres beläuft sich der Nettoverlust der Kalifornier auf 4,7 Millionen Dollar oder einen Cent je Aktie. In der Vorjahresperiode hatte NetApp noch einen Reingewinn von 74,4 Millionen Dollar oder 21 Cent pro Anteilschein ausgewiesen. Auf Pro-forma-Basis erzielte NetApp einen Gewinn von 27,8 Millionen Dollar (Vorjahr: 108,4 Millionen Dollar).

Für das laufende vierte Quartal prognostiziert CEO Dan Warmenhofen einen Umsatzanstieg um zwei bis fünf Prozent. Der Pro-Forma-Gewinn soll mit vier Cent pro Aktie auf dem Niveau des dritten Quartals liegen. (mb)