BI-Kooperation SAP-HP

Neoview soll Oracles Exadata toppen

13.10.2009
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Anzeige  SAP und Hewlett-Packard werden noch am heutigen Dienstag ihre Zusammenarbeit für eine verbesserte Integration von SAPs Business Warehouse und den Tools für Business Intelligence mit HPs Neoview Data Warehouse bekannt geben. Das berichtet das US-amerikanische Magazin Informationweek auf seiner Online-Präsenz.

Ziel der Kooperation ist es laut Informationweek, das Datamining für Kunden zu vereinfachen, deren Daten nicht in SAP-Systemen hinterlegt sind und eine größere Skalierbarkeit zu erzielen als dies bislang mit Business Warehouse möglich war.

Neoview, das 2007 eingeführte Data Warehouse von Hewlett Packard, wurde eigens für das Management einer Datenmenge von über einem Petabyte (=1015 Byte) designt. SAP bringt sich mit der Skalierbarkeit seines Data Warehouses mithilfe von Partnerschaften gegenüber seinem Erzrivalen Oracle in Stellung, der augenblicklich sein auf SUN Servern basierendes hochvolumiges Warehouse Exadata 2 aggressiv bewirbt. Gartner hat fünf Strategien umrissen, die dafür in Fragen kommen.

Gesamtanalyse von SAP-Daten und unstrukturierten Daten

Der Deal zwischen SAP und HP erinnert an ein ähnliches Arrangement, das SAP im April mit Teradata einging - mit den gleichen Zielen. "Bei der Kooperation mit HP dreht sich alles um die Integration von Data Marts - eigenen Teilbereichen innerhalb von Data Warehouses", sagte Zia Yusuf, stellvertretender CEO bei SAP, gegenüber Informationweek. "Über Neoview lassen sich originäre SAP-Daten mit unstrukturierten Daten aus anderen Quellen verbinden und dann als Gesamtheit analysieren", so der Manager.