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Nemetschek schreibt nach Kostensenkung schwarze Zahlen

13.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Architektursoftwarespezialist Nemetschek AG ist im ersten Quartal 2003 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nach umfangreichen Kostensenkungsmaßnahmen steigerte das Münchner Unternehmen seinen operativen Profit von 100.000 Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 500.000 Euro. Netto erzielte Nemetschek nach einem Verlust von 1,1 Millionen nun 100.000 Euro Gewinn. Die Einnahmen fielen dagegen mit 22,1 Millionen Euro deutlich niedriger als im Vorjahresquartal (28,2 Millionen Euro) aus. Das Softwarehaus begründete den Rückgang vor allem mit den schwierigen Rahmenbedingungen in Deutschland. Im Ausland gelang es Nemetschek dagegen, trotz des starken Euros, die Erlöse leicht von 9,8 Millionen auf 9,9 Millionen Euro zu steigern.

Aufgrund der anhaltend ungünstigen Konjunktur rechnet der Vorstand auch für das Gesamtjahr mit einem rückläufigen Umsatz. Dennoch möchte Nemetschek in diesem Geschäftsjahr dauerhaft in die Gewinnzone zurückkehren. (mb)