Schlechte Audioqualität

Neil Young hält nichts von iPod und iTunes

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Altrocker Neil Young hält den iPod von Apple für ein "Fisher-Price-Spielzeug", bei dem die Klangqualität der Musik zu stark gesenkt wurde.

Auf der Brainstorm-Konferenz der US-Zeitschrift "Fortune" sagte Young: "Apple ist auf die Bequemlichkeits-Autobahn abgebogen. Die Qualität sitzt ganz hinten auf dem Rücksitz - falls sie es überhaupt ins Auto schafft." Musik sei "wie Tapete" geworden, beklagt der Altstar: "Wir haben jetzt zwar wunderschöne Computer, aber denen fehlt die hochauflösende Musik."

Youngs Klagen ähneln denen des britischen Pioniers elektronischer Musik Toby Marks, der erklärt hat: "Ich hasse die Tatsache, dass obwohl es möglich ist Musik in der gleichen Qualität zu veröffentlichen, in der sie aufgenommen wurde, sich der Markt zu etwas zurückbewegt hat, das kaum besser ist als Audiokassetten."

Neil Young ist selbst Techniker und will später in diesem Jahr ein multimediales Archiv seiner gesamten Karriere auf Blu-ray herauszubringen, voraussichtlich mit unkomprimiertem Audio. Er hofft, dass weitere Musiker seinem Beispiel folgen werden.