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Need-for-Speed-Produzent Electronic Arts kommt vom Wachstumskurs ab

26.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der weltgrößte Computer- und Videospiele-Hersteller Electronic Arts (EA) hat im dritten Geschäftsquartal 2004/5 einen kleinen Rückgang bei Umsatz und Gewinn verbuchte. Wie die in Redwood City, Kalifornien, beheimatete Spieleschmiede bekannt gab, sank der Nettoprofit im Ende Dezember abgelaufenen Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 392,3 Millionen auf 375,1 Millionen oder 1,18 Dollar pro Aktie. Die Einnahmen schrumpften um drei Prozent auf 1,43 Milliarden Dollar, lagen damit aber ebenso wie das Ergebnis leicht über den Analystenerwartungen.

Als einen der Gründe für den Umsatzrückgang führte das Unternehmen die vorübergehende Knappheit an Spielekonsolen im Weihnachtsgeschäft an. Diese hätte nach Angaben des Managements insbesondere die Einnahmen in Europa belastet. Außerdem litt die Company unter der gegenüber dem Vorjahr insgesamt niedrigeren Anzahl von angebotenen Spielen,

obwohl sich eine Reihe davon im Berichtsquartal gut verkauften.

Wegen der Entscheidung, zwei neue Produkte erst im nächsten Geschäftsjahr herauszubringen, schraubte EA nun außerdem den oberen Rand seiner Prognosen zurück. Im Ende März ablaufenden Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen jetzt mit 3,28 bis 3,3 Milliarden Dollar Umsatz. Gleichzeitig wird maximal ein Profit von 1,87 Dollar pro Aktie erwartet. Zuvor hatte die Spieleschmiede noch ein Plus von bis zu 2,04 Dollar pro Aktie in Aussicht gestellt. (mb)