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NEC-Chef stürzt über Korruptionsskandal

26.10.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – NEC-Chef Tadahiro Sekimoto ist am Freitag zurückgetreten. Er wird in Zukunft nur noch beratend für den japanischen Elektronikkonzern tätig sein. Sekimoto erklärte gegenüber der Presse, daß er damit die Konsequenz aus dem Skandal bei Rüstungsaufträgen ziehe. In den späteren 80'er Jahren hatte NEC dem Militär für Aufträge erhöhte Rechnungen ausgestellt. Im Gegenzug wurde pensionierten Mitarbeitern der Verteidigungsbehörde eine Anstellung im NEC-Konzern verschafft. In den letzten Wochen waren bereits 13 NEC-Manager und zwei Beamte verhaftet worden. Sekimoto wies jedoch alle Anschuldigungen gegen sich und das Unternehmen zurück.