Navigationsgerät im Test: Panasonic CN-GP50TC

16.04.2008
Von  und Ines  Walke-Chomjakov
Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Panasonic bringt die Strada-Serie auf den deutschen Markt. Das Modell CN-GP50TC hat einen 5 Zoll-Breitbildschirm, TMC und eine gute Sprachführung. Alles weitere lesen Sie hier.

Besonderheit: Die bereits in Japan und den USA erhältlichen Navigationsgeräte der Serie Strada hat Panasonic nun auch hierzulande eingeführt. Das Modell CN-GP50TC setzt mit seinem glänzenden schwarzen Rahmen auf edles Äußeres in Klavierlackoptik.

Ausstattung: Der PNA bietet einen breiten 5-Zoll-Bildschirm, eine etwas komplizierte Saugnapfhalterung sowie Stromversorgung über den Zigarettenanzünder im Auto. Auf der 2-GB-SD-Karte befindet sich das Material zu 37 Ländern Europas. Es hat eine Bildbetrachtungssoftware integriert, beherrscht TMC über eine externe Antenne und lässt sich per Bluetooth-Schnittstelle als Handy-Freisprechanlage nutzen.

Handhabung: Die Menüführung ist übersichtlich. Beim Eingeben der Adresse zeigte das Navi bereits nach wenigen Buchstaben eine stimmige Auswahl möglicher Ziele an. Allerdings werden die Icons in den Untermenüs immer kleiner. Das begünstigt Fehleingaben. Außerdem reagierte das Gerät nicht immer flott auf den Fingerdruck. Die Anzeige verzögerte sich und verlangsamte das Bedienen.

Navigation: Die vorgeschlagenen Routen waren stets vernünftig, wurden klar angezeigt und ließen sich auch simulieren. Außerdem klappte die sprachliche Zieleingabe. Zu viele aktivierte Symbole und Logos ließen den Bildschirm leicht überladen wirken. Das ging zu Lasen nützlicher Anzeigen wie dem Spurassistenten, aber auch der Sehenswürdigkeiten, die in 3D in die Karte integriert sind. Im Berechnen der Routen ließ sich das Panasonic-Modell mit im Schnitt 15 Sekunden recht viel Zeit. Bis zum ersten GPS-Signal dauerte es über eine Minute - auch das ist lange. Außerdem hatte der Signamempfang leicht Aussetzer - etwa im Tunnel oder bei stärkerer Bewölkung. Positiv fiel die Sprachführung auf: Die Stimme war angenehm, die Anweisungen höflich, rechtzeitig und recht genau. Manko: Hin und wieder fiel die Satzstellung etwas merkwürdig aus.

Fazit: Ein schickes Navi mit großem Bildschirm, angenehmer Sprachführung und ordentlichen Routingleistungen. Es ist nicht der schnellste Weggefährte - das gilt für die Bedienung genauso wie für die Routenberechnung.