Navigationsgerät Falk P300

11.07.2007
Von Ines Walke-Chomjakov
Schmal und handlich sind Charkateristika des Navigationssystems Falk P300. Was das PNA noch so zu bieten hat, zeigt der Praxistest.

Testbericht

Handhabung: Die Menüführung ist farblich in blau und weiß gehalten. Das Kartenmaterial wird jedoch bunt dargestellt - etwas ungewöhnlich. Dafür fanden wir praktisch, dass sich bei der Zieleingabe die nicht benötigten Buchstaben automatisch ausblenden. Das beschleunigt das Tippen auf dem Touchscreen und verhindert Fehler.

Ausstattung: Neben dem üblichen Adapter für den Zigarettenanzünder liegt dem Navi ein Netzteil bei - lobenswert. Außerdem lässt sich der Falk P300 auch als MP3-Player nutzen und via Netzschalter auf der Rückseite abschalten. Die Halterung fürs Auto bietet Anschlüsse für TMC-Antenne, Kopfhörer, Mikrofon und den "Car Kit", um das P300 fest ins Auto einzubauen. Auf dem Sockel hält ein Magnet das PNA in optimaler Position. Der Halter ist recht kurz, wackelte aber während der Fahrt nicht und ließ sich gut justieren. An Karten liefert Falk das Material für 37 Länder Europas mit und integriert gleichzeitig einen Reiseführer mit Insider-Tipps von Marco Polo. Letztere variieren nach Land und Ort; mal gibt es viele Tipps, mal muss einer ausreichen.

Routenführung: Im Test war das Ziel flott eingegeben. Dafür dauerte es mit 42 Sekunden im Schnitt recht lange bis das GPS-Signal empfangen wurde. Für die Routenplanung benötigte das Gerät rund 11 Sekunden - auch eher ein mittelmäßiger Wert. Als sprachliche Begleitung während der Fahrt gab es bei der Testversion nur eine weibliche Stimme, deren Anweisungen allerdings präzise, wenn auch nicht straßennamengenau waren. Die Wegweisung auf dem Schirm empfanden wir als detailliert. So zeigte er mit "jetzt rechts", "dann links" eine klare Führung. Am Sound sollte der Hersteller jedoch noch arbeiten. Er war recht blechern.