Navigations-Blackberry 8800 kommt zu T-Mobile und Vodafone

15.02.2007
T-Mobile und Vodafone haben im Zuge des 3GSM World Congress in Barcelona angekündigt, ab März den Blackberry 8800 in ihr Programm aufnehmen zu wollen. Während die Telekom-Tochter bereits Preisangaben machte, hielt sich der britische Netzbetreiber bedeckt.

Während sich die Hersteller auf dem 3GSM World Congress im besten Licht präsentieren, läutet die Messe auch für Netzbetreiber den eigentlichen Start des Geschäftsjahrs 2007 ein. Den Anfang machen Vodafone und T-Mobile, die beide - wie wir bereits vor kurzem spekulierten - den Blackberry 8800 in ihr Programm aufnehmen. Das Smartphone aus dem kanadischen Hause Research in Motion (RIM) kommt als erstes Modell des Herstellers mit einem integrierten GPS-Modul daher, das T-Mobile als Türöffner für seine Navigationslösung NaviGate nutzen wird. Wie die meisten Blackberries funkt das 8800 ausschließlich über 2(,5)G-Datennetze, wer zusätzlich zu einem intelligenten EMail-Manager auch Highspeed-Connectivity benötigt, ist mit manchem Konkurrenzmodell von HTC oder Nokia besser beraten. Als schnellste Form der Datenübertragung steht beim 8800 EDGE zur Verfügung, bis Jahresende will T-Mobile sein Netz vollständig mit diesem GPRS-Upgrade ausgebaut haben.

Gesteuert wird das 8800 über den vom 8100 (Pearl) bekannten Trackball, der das für Blackberrys typische Scrollrad ersetzt und so die einhändige Bedienung erleichtert. Praktisch für den schnellen Schriftverkehr ist die vollständige QWERTZ-Tastatur, die ihre Vorteile beim Schreiben von E-Mails ausspielt. Lokal verbindet sich das 8800 via Bluetooth 2.0 oder USB-Kabel mit anderen Geräten oder Synchronisationspartnern. Die Mutmaßungen über WiFi-Connectivity im 8800 werden von RIM leider nicht bestätigt.

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