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Napster entläßt 15 Prozent der Mitarbeiter

25.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die MP3-Tauschbörse Napster hat 16 Mitarbeiter entlassen. Das sind rund 15 Prozent der Belegschaft. Betroffen von den Jobkürzungen sind vor allem Angestellte aus den Bereichen Kundenbetreuung und Verwaltung. Nach Angaben von Napster-CEO Konrad Hilbers war die Maßnahme nötig, um das Unternehmen auf das neue Geschäftsmodell vorzubereiten. Der Dienst, der seit Juli 2001 offline ist, will mit seinem kostenpflichtigen Abonnementsystem voraussichtlich noch in diesem Jahr an den Start gehen. "Für die Zukunft planen wir keine weiteren Entlassungen. Unser Ziel ist es, auf lange Sicht ein erfolgreiches Geschäft aufzubauen", so Hilbers. Während der Service in den vergangenen Monaten an der Technik für sein Abosystem arbeitete, haben anderen Musiktauschbörsen stark an Popularität gewonnen (Computerwoche online berichtete). Fraglich ist nun, ob sich Kunden für ein kostenpflichtiges Modell finden. Über die Höhe der monatlichen Gebühr, die die Benutzer künftig für den Service zahlen müssen, ist weiterhin nichts bekannt.