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Nach Free-PC kommt jetzt Free-Mac

02.08.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eine Startup-Company in den USA will in dieser Woche damit beginnen, die ersten von einer Millionen iMacs "kostenlos" unters Volk zu bringen. "FreeMac.com setzt dabei auf dasselbe Geschäftsmodell wie die mehr oder weniger erfolgreichen Vorgänger mit Intel-PCs. Die Kunden müssen mehrjährige Verträge mit einem Internet-Service-Provider (ISP) abschließen und verpflichten sich zu regelmäßigem Surfen mit "Werbepausen". Über die Einnahmen aus Werbung und Provisionen aus E-Commerce-Transaktionen will FreeMac.com seine Rechner finanzieren. Die spektakuläre Zahl von einer Million ist übrigens nach Angaben der Company lediglich das "mögliche Ziel" - eine rein plakative Werbeaussage also. Apple als Hersteller will sich die Sache erst einmal in Ruhe ansehen. Steve Jobs hatte erst vor einigen Tagen auf der Macworld Expo erklärt, sein Unternehmen habe vorerst keine

Pläne, irgendwelche Rechner kostenlos zu vertreiben. Den begehrten offiziellen Fachhändler-Status wird FreeMac.com dem Vernehmen nach von Apple nicht erhalten, denn es verkauft die Rechner ja nicht.