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Mytob-Wurm verbreitet sich rasch

30.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Sicherheitsexperten entdecken immer neue Varianten des "Mytob"-Wurms. Diese Woche wurden von Symantec zwei neue Versionen des Schädlings gemeldet ("Mytob.R und "Mytob.S"), die wie die Vorgänger die Windows-Plattform angreifen. In der letzten Woche tauchten insgesamt acht neue Ableger auf, seit Anfang März sind es mehr als ein Dutzend.

Obwohl die Bedrohung durch die Mytob-Varianten von Symantec als niedrig bis mittel eingestuft wird, sind die Plagegeister nicht zu unterschätzen: Sie besitzen Backdoor-Funktionen, über die ein Übeltäter auf den Rechner zugreifen kann. Außerdem versuchen sie infizierte Rechner davon abzuhalten, Sicherheitsupdates aus dem Internet zu laden.

Mytob verbreitet sich mit Hilfe einer eigenen SMTP-Engine, außerdem nutzt er Schwachstellen in Microsofts Local Security Authority Service (Lsass) aus, um andere Rechner zu befallen. Anwender sollten unbedingt sicherstellen, dass sie die aktuellsten Versionen ihrer Viren-Pattern installiert haben, damit der Schädling geblockt wird. (ave)