MW2: Die mobile Kommunikation am Handgelenk

11.04.2008
Den Nischenmarkt der Handyuhren betritt mit Van Der Led ein weiterer Anbieter. Für rund 300 Euro bekommt der Interessent eine klobige Uhr, mit der er telefonieren und SMS schreiben, Musik hören und Videos anschauen kann. Im Unterschied zu den Modellen der Konkurrenz verfügt das MW2 über eine Tastatur auf dem Armband.

Ausgehend von der Tatsache, dass manche Nutzer ihr Handy in 99,9 Prozent der Zeit nicht benutzen und es nur hin und wieder aus der Hosentasche holen, um die Uhr abzulesen, ist eine Handyuhr ein ganz praktisches Zubehör. Am Handgelenk wird keine Tasche ausgebeult und kein Display von Schlüsseln und Kleingeld zerkratzt.

Der niederländische Anbieter Van Der Led hat mit dem MW2 jetzt eines dieser Konvergenzprodukte vorgestellt. Der Träger sollte jedoch weitere Kleidung bevorzugen, mit 62x45x17,6 Millimetern trägt die Handy-Uhr ganz schön auf, selbst der Brocken G500 von General Mobile ist kleiner, ganz zu schweigen von normalen Uhren. Dafür hat das MW2 neben einem winzigen 1,3-Zoll-Touchscreen auch eine Tastatur, die sich separat vom Gerät auf dem Armband befindet.

Die Basics deckt das Handy mit Quadband-GSM und GPRS, einem Telefonbuch, Kalender und Aufgabenliste ab. Darüber hinaus verfügt es über eine 1,3-Megapixel-Kamera und spielt Musik sowie Videos im MP3- und MP4-Format ab. Dank Stereo-Bluetooth-Profil muss sich niemand stundenlang die Uhr ans Ohr halten oder Kabel durch die Kleidung ziehen, die Musik wird drahtlos auf passende Headsets gestreamt. Ein Radio ist ebenfalls an Bord wie ein WAP-Browser. Das Telefon bringt 1 GB Speicher mit, ob fest verbaut oder als Speicherkarte, wird aus dem Angebot nicht klar.

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