Streaming-Services

Musik in den Ohren der Branche

23.03.2011
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Anzeige  CDs und selbst digitale Musiksammlungen sind out. Der Konsum von Musik verlagert sich immer mehr in die Cloud, prognostiziert Martkforscher ABIresearch. Fast alle Marktteilnehmer profitieren davon.
Foto: (c) Alexey Klementiev_Fotolia

Konsumenten weltweit hören Musik immer häufiger über so genannte Streamings. Dagegen legen Musikfreunde immer weniger Wert darauf, Musik auch in Form eines Albums oder eines einzelnen gekauften und heruntergeladenen Songs physikalisch zu besitzen. Das ergab eine aktuelle Studie des Marktforschers ABIresearch. Danach werden cloud-basierte Musik-Services bis zum Jahr 2016 den Hörern weltweit häufiger Zugang zu ihren Lieblingstiteln verschaffen als die eigene Musiksammlung auf CD oder auch dem PC. Getrieben wird diese Entwicklung durch die wachsende Nutzung von Mobiltelefonen als Abspielgeräte, wie insbesondere Smartphones.

Mehr als 161 Millionen Abonnenten im Jahr 2016

"Die Zahl der Abonnenten mobiler Streaming-Services wird bis Ende dieses Jahres voraussichtlich annähernd 5,9 Millionen betragen", sagt Aapo Markkanen, Analyst bei ABIresearch. "Wir gehen davon aus, dass diese Zahl im Jahr 2016 die Marke von 161 Millionen überschritten haben wird. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von nahezu 95 Prozent."

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