Sockel-775-Platine

MSI P6N SLI V2

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Das MSI-Modell ließ sich gut übertakten und punktete bei der Ausstattung. Allerdings läuft sie offiziell nicht unter Windows Vista - wa wir bei den Tempotests merkten.

Testbericht

MSI stattet das Board mit einer seriellen Schnittstelle und einem zweiten 16x-PCI-Express-Slot aus. Sind zwei Grafikkarten im SLI-Modus zusammengeschlossen, arbeiten diese jedoch nur mit 8facher Datenübertragung. Um den Grafikkartenmodus auszuwählen, müssen Sie eine Mini-Steckkarte mit zwei Kontaktleisten je nach gewünschtem Modus in den dafür vorgesehenen Slot stecken. Außerdem gibt's zwei IDE-Anschlüsse für bis zu vier Laufwerke, die jedoch nicht Raid-fähig sind. PCI-Slots zählten wir dagegen lediglich zwei.

Windows Vista unterstützt die Platine nicht, weswegen sie die Tempotests auch am schlechtesten absolvierte. Dafür klappte das Booten vom USB-Stick tadellos und schnell. Auch die Übertaktungsmöglichkeiten sind bei dieser Platine vielfältig: So lässt sich neben diversen Speicherparametern auch die Spannung von North- und Southbridge anpassen.

Fazit: Die Platine war eine der beiden günstigsten im Testfeld und konnte mit ihrer Ausstattung und den Übertaktungsoptionen einige Punkte aufholen, die sie in den Tempotests einbüßen musste.