Motorola: Umsatz mit Handys bricht um 36 Prozent ein

25.10.2007
Mit Spannung wurden von Motorola die Geschäftszahlen für das 3. Quartal 2007 erwartet. Die Bilanz ist ernüchternd: dem Umsatzeinbruch folgt ein Verlust in Millionenhöhe, großer Verlierer ist erneut das Handysegment der Amerikaner. Doch es besteht Hoffnung. Die RAZR2-Modelle verkaufen sich gut - die Marktanteile fallen dennoch.

"Wir sind mit der Verbesserung unserer finanziellen Situation bei Handys zufrieden", sagt Ed Zander während der Präsentation der Geschäftszahlen für das 3. Quartal 2007. Als CEO von Motorola sollte er wissen, wovon er spricht. Die Bilanz des weltweit drittgrößten Mobilfunk-Herstellers wurde mit Spannung erwartet, nachdem kürzlich bereits die Konkurrenz ihre Geschäftsberichte präsentierte.

Doch ein Blick in die Bilanz zeichnet ein anderes Bild. Demnach brach der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,8 auf 8,8 Milliarden US-Dollar (6,12 Milliarden Euro) ein. Allein in der Handysparte verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang um 36 Prozent auf 4,5 Milliarden US-Dollar. Dem Gewinn von 843 Millionen US-Dollar aus Q3 2006 steht ein Verlust von 138 Millionen US-Dollar im letzten Quartal gegenüber. Finanzielle Verbesserung sieht anders aus.

Auch hinsichtlich des Bruttogewinns kann von Aufschwung keine Rede sein. Innerhalb eines Jahres ging er konzernweit um 865 Millionen auf 2,505 Milliarden US-Dollar zurück, damit einher geht ein operativer Verlust von immerhin 10 Millionen US-Dollar. Ein Jahr zuvor hatte Motorola noch 968 Millionen US-Dollar verdient.

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