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Motorola spart am Personal

06.10.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-amerikanische TK-Ausrüster und Handy-Anbieter Motorola will 1900 Stellen einsparen, rund drei Prozent der Belegschaft. Betroffen sind 29 Konzernstandorte in 20 Ländern. Ziel ist es, die Kosten zu senken und die Lieferketten zu straffen, so das "Wall Street Journal". Dabei war das jüngste Quartal "großartig" gelaufen, hatte CEO Ed Zander zumindest behauptet (siehe: "Motorola profitiert von Handy-Nachfrage"). Der Umsatz war um 17 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar gestiegen, der Nettogewinn hatte sich auf 933 Millionen Dollar verbessert.

Nicht so großartig lief bislang der Verkauf des neuen "iTunes"-Mobiltelefons "Rokr", das der Konzern unlängst gemeinsam mit Apple vorgestellt hat. Die Zeitung zitierte aus einem Report der Investmentbank Piper Jaffray, wonach das Gerät den potenziellen Kunden zu teuer ist und eine zu geringe Kapazität zum Speichern von Musiktiteln aufweist. Daher gestalte sich der Absatz der Handys schwieriger als erwartet. (ajf)