Motorola RAZR2 V9 ab Dezember im Handel

22.10.2007
Motorola erweitert im Dezember 2007 seine RAZR2-Serie und startet mit dem V9 verspätet ins Weihnachtsgeschäft. Der Folder unterscheidet sich vom V8 vor allem in der Technik: der Speicher ist kleiner, die Displays haben eine geringere Farbtiefe, dafür funkt das V9 über HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s. Für 399 Euro kommt das Linux-Smartphone in den Handel.

Motorola ist der letzte große Mobilfunk-Hersteller, der für das 3. Quartal 2007 noch keine Geschäftszahlen vorgelegt hat. Nachdem bereits Samsung, Sony Ericsson und allen voran Nokia ihre Absätze steigerten, sind die US-Amerikaner im Zugzwang, wenn nicht weitere Marktanteile an die Konkurrenz aus Asien und Finnland verloren gehen sollen.

Um der Abwanderung vorzubeugen, präsentierte Motorola im Mai dieses Jahres mit den Modellen RAZR2 V8, V9 und V9m drei Linux-Smartphones, die vor allem im Bereich Multimedia beeindrucken. Die technischen Eckdaten sprechen für sich: 500 MHz ARM11-CPU, hochauflösende Innen- und Außendisplays sowie eine 2-Megapixel-Kamera mit Videofunktion. Technik allein macht jedoch nicht glücklich und so orientierten sich die Entwickler am Ur-RAZR V3, das seit Herbst 2004 als wegweisend gilt und zahlreichen Herstellern als Vorlage diente.

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