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Motorola: Kein Ende der Entlassungswelle

11.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der amerikanische TK- und Halbleiterkonzern Motorola will in den USA und in Japan weitere 1.200 bis 1.300 Stellen in der Chip-Herstellung abbauen. Die Produktion soll in anderen Werken zusammengelegt werden. Wie das Unternehmen mitteilte, werden zwei der vier Fabriken im japanische Sendai sowie das Test- und Montagewerk in Austin, Texas, dicht gemacht. Die Entlassungen sollen in einem Zeitraum von neun bis 15 Monaten abgeschlossen sein. Darüber hinaus plant der Konzern, noch in diesem Jahr 2.000 Arbeitsplätzen in den Bereichen Vertrieb und Verwaltung abzubauen. Motorola will damit die Belegschaft in seiner Halbleitersparte auf 4.000 Mitarbeiter halbieren. Erst Anfang der Woche hatte das Unternehmen angekündigt, im Laufe des Jahres bis zu 800 Mitarbeiter der Chipfertigung in Hong Kong zu entlassen (Computerwoche online berichtete). (jw)