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Motorola bestätigt Umsatzprognose

13.06.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-amerikanische Mobilfunk- und Halbleiterkonzern Motorola ist zuversichtlich, im zweiten Geschäftsquartal das Umsatzziel von 6,4 Milliarden Dollar zu erreichen. Nach Ansicht von COO (Chief Operating Officer) Ed Breen könnten die Einnahmen sogar leicht über Plan liegen. Gleichzeitig erklärte der Vorstand, dass sein Unternehmen im aktuellen Berichtszeitraum erneut Sondereffekte ausweisen werde. Ein Großteil der Belastungen, die er als eher hoch bezeichnete, sei jedoch nicht liquiditätswirksam. Als Ergebnis erwartet der Konzern aus Schaumburg, Illinois, einen Pro-forma-Verlust von vier Cent pro Aktie. Im ersten Geschäftsquartal hatte Motorola ein operatives Minus von acht Cent pro Aktie ausgewiesen. Das Nettodefizit belief sich auf 449 Millionen Dollar oder 20 Cent je Aktie (Computerwoche online berichtete).

Laut Breen könnte Motorola nach Abschluss der Restrukturierung gegen Ende des zweiten Quartals bereits bei 75 Prozent der bisher erforderlichen Einnahmen ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen. Der COO geht nach wie vor davon aus, dass seine Company im dritten Quartal nach sechs Defiziten in Folge wieder die Gewinnschwelle überschreitet und das Gesamtjahr mit einem Plus von vier Cent pro Aktie abschließt. Der Umsatz soll fünf bis zehn Prozent unter den 29,5 Milliarden Dollar des Vorjahres liegen. Gleichzeitig kündigte Breen an, dass Motorola im September die ersten UMTS-Handys auf den Markt bringen werde. (mb)