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Motive veröffentlicht Software zur Vermeidung von Systemfehlern

24.08.2004

Motive Inc., Hersteller von Diagnosesoftware, hat drei neue Tools angekündigt. Die Produkte "Motive Profile", "Motive Triage" und "Motive Resolution" bieten laut Hersteller Funktionen zur automatisierten Konfiguration, zur Einschätzung von Softwareproblemen und zur optimalen Konfiguration von Unternehmensanwendungen.

Dadurch lassen sich Kosten stark reduzieren, die durch Systemverwaltung, Support und Stillstand der IT verursacht werden, verspricht Motive. Als Beispiel zieht der Hersteller eine Untersuchung der Allen Bonde Group heran, der zufolge ein typisches Fortune-100-Unternehmen 18 Prozent des jährlichen IT-Budgets für solche Verwaltungskosten aufwende.

Motive Profile analysiert Änderungen in der Konfiguration von Applikationen in heterogenen Umgebungen und dient zum Planen der Verteilung von Anwendungen und von Upgrades. Motive Triage automatisiert die Lösung von Problemen, die bei Applikationen auftreten. Das soll den Support auf der ersten Ebene optimieren, und weniger Support der zweiten Ebene notwendig machen. Motive Resolution stellt erweiterte Diagnose-Tools für den Support der zweiten Ebene zur Verfügung. Die Analyse von Anwendungen lässt sich laut Hersteller automatisieren, wodurch die Systeme weniger oft ausfallen sollen.

Jedes der Produkte enthält das Werkzeug "Motive Model Builder" mit vorkonfigurierten Templates für Anwendungskomponenten. Damit soll sich die optimale Systemkonfiguration über eine einfach zu bedienende Drag-&-Drop-Oberfläche einrichten lassen.

Die Tools sind voraussichtlich ab September erhältlich. Motive hat außerdem die Zusammenarbeit mit Bea und Peoplesoft angekündigt. Demnach haben die Hersteller Kernkomponenten von Motive Profile in Lizenz genommen. (lex)