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Montavista entwickelt Linux für die Unterhaltungselektronik

08.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-amerikanische Startup-Firma Montavista Software hat eine Linux-Version für Geräte der Unterhaltungselektronik angekündigt. Wegen der günstigen Beschaffungskosten für das Open-Source-Betriebssystem interessieren sich insbesondere japanische Elektronikkonzerne für das System, so Montavista, dessen Software bereits in Videorecordern von Nec und Sony arbeitet. Den Angaben zufolge entwickelt die Linux-Company "hunderte" weitere Softwareprodukte, unter anderem für Mobiltelefone, Fernsehgeräte, Telematik-Systeme, Musikinstrumente oder Spielautomaten. Montavistas Linux-Version ist zunächst für Prozessoren vom Typ PowerPC 405LP sowie die Texas-Instruments-Chips 1510 und 5910 erhältlich. Varianten für weitere CPUs sollen folgen. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Sunnyvale beschäftigt derzeit rund 160 Mitarbeiter. Zu den Investoren zählen neben Sony,

Matsushita und Yamaha auch Toshiba und die IBM. (wh)