Modernisierung der IT tut not

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.

Deutsche IT-Abteilungen und -Dienstleister könnten ihre Kunden-, Output-, Produkt-, Nutzen- und Anwenderorientierung kräftig verbessern. So lautet das erste Fazit eines Online-Selbsttests zum Thema IT-Industrialisierung, den die computerwoche auf ihrer Website anbietet. Entwickelt haben ihn das Beratungsunternehmen Comit Sysko GmbH aus Gütersloh und die Universität St. Gallen.

Comit Sysko hatte Sollwerte für verschiedene Unternehmensgrößen und Formen der IT-Organisation definiert. Die Teilnehmer verfehlten diese Werte zum Teil erheblich.

Nachholbedarf zeichnet sich vor allem in den internen IT-Abteilungen großer Unternehmen ab. Selbständige IT-Dienstleister sind naturgemäß besser aufgestellt. Auch die Shared Service Center und die IT-Abteilungen der Mittelständler sind offenbar auf dem Weg zu einer modernen IT schon gut vorangekommen.

"Insgesamt sind die Aktivitäten bezüglich Output- und Produktorientierung am weitesten fortgeschritten", konstatiert Dirk Hoppen, Geschäftsführer der Comit Sysko. Noch viel zu tun gebe es hingegen in der Anwender- und der Nutzenorientierung.

Der Quickcheck soll dazu dienen, schnell den Industrialisierungsgrad einer IT-Organisation zu bestimmen. Sie erreichen ihn über www.computerwoche.de/industrialisierung. (qua)