Mpass

Mobiles Bezahlen bald auch im Einzelhandel möglich

29.09.2012
Bald können Nutzer des mobilen Bezahl-Systems Mpass auch im Einzelhandel mit ihrem Handy bezahlen. Der von Vodafone, Telekom und Telefónica Germany (O2) eingeführte Dienst wurde bisher hauptsächlich genutzt, um mobile Internet-Käufe abzuwickeln.
Mpass kommt langsam in die Gänge...aber mit aufgeklebtem NFC-Sticker?
Mpass kommt langsam in die Gänge...aber mit aufgeklebtem NFC-Sticker?
Foto: Telefonica

Beim Bezahlen mit Mpass im Einzelhandel wird die NFC-Technologie eingesetzt. Dafür kleben die Kunden einen Sticker mit NFC-Chip auf ihr Handy, den Mobilfunkbetreiber wie O2 kostenlos an ihre Kunden verteilen. An der Kasse hält der Nutzer dann beim Einkauf sein Telefon an das Zahlungsterminal. Bei Einkäufen unter 25 Euro muss der Kunde nichts weiter tun. Übersteigt der Preis diese Grenze, muss der Einkauf durch eine PIN bestätigt werden. Für den Dienst selbst fallen keine Grundkosten an, allerdings kostet die Autorisierungs-SMS bei höheren Kaufbeträgen jeweils 19 Cent, falls man keine SMS-Option oder -Flat gebucht hat.

Dem Kunden stehen zwei Abrechnungs-Möglichkeiten offen: Das Geld kann entweder vom Girokonto abgebucht werden oder von einem gesonderten Konto bei Mpass, auf das die Kunden via Üerweisung Guthaben aufladen können. Mpass ist der mobile Bezahlservice von Vodafone, Telekom und O2. Der Dienst macht mobiles und kontaktloses Bezahlen möglich, dabei spielt es theoretisch keine Rolle, bei welchem Mobilfunknetz der Kunde unter Vertrag ist. Der Vorteil bei dieser Methode besteht darin, dass keine Kundendaten wie etwa die Bankverbindung an den Händler übertragen werden. Für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs arbeitet Mpass mit dem Finanzdienstleister Wirecard zusammen.

Zum Marktstart von Mpass im Einzelhandel gibt es bundesweit mehrere Tausend Akzeptanzstellen mit jeweils mindestens einem Bezahlterminal. Dazu zählen Supermarkt-Ketten wie Real, Edeka und Hit aber auch Douglas-Parfümerien und dm-Drogeriemärkte. Weltweit hat Mpass etwa 500.000 Akzeptanzstellen, 100.000 davon in Europa.

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