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Mobilcom und E-Plus träumen von UMTS-Schulterschluss

07.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die beiden deutschen Mobilfunkanbieter Mobilcom und E-Plus verhandeln über eine mögliche Kooperation im UMTS-Bereich. Beide Netzbetreiber hatten im Rahmen von Konsortien je eine Lizenz für den Mobilfunk der dritten Generation und Deutschland ersteigert und ächzen nun unter der finanziellen Belastung. "Wir könnten 20 bis 40 Prozent unserer Netzwerk-Infrastrukturkosten einsparen", erklärte ein Mobilcom-Sprecher gegenüber der "Financial Times".

Ob und wie viel die beiden potenziellen Partner oder andere Unternehmen einsparen, hängt aber letzten Endes davon ab, in welchem Ausmaß die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) solche Kooperation gestattet. Die Behörde prüft zurzeit diese Möglichkeit. Branchenkenner schätzen die Kosten für den Aufbau eines deutschen UMTS-Netzes für die kommenden fünf Jahre auf rund fünf Milliarden Euro.