Unified Communications

Mittelstand setzt auf ITK-Prozessintegration

12.04.2012
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Anzeige  40 Prozent der deutschen Mittelstandsunternehmen investieren nur in Software, die Kommunikationsanwendungen unterstützt. Derzeit verhindern Insellösungen häufig noch einen optimalen Kundenservice, wie eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens PAC ergab.
Foto: Fotolia, Kzenon

Entscheider in deutschen Mittelstandsunternehmen setzen verstärkt auf die Integration von Kommunikations- und Geschäftsanwendungen, um ihre Kundenkommunikation zu verbessern. Die Firmen erwarten sich davon, im Kundengespräch relevante Informationen aus CRM-, ERP- oder Fachapplikationen direkt in der Kommunikationsanwendung nutzen zu können. Entsprechend gewinnt das Thema ITK-Prozessintegration derzeit an Bedeutung, wie eine Studie des Marktforschungsunternehmens Pierre Audoin Consultants (PAC) ergab.

Insellösungen verhindern optimale Kundenkommunikation

Danach haben viele mittelständische Unternehmen in den vergangenen Jahren in neue CRM- und ERP-Systeme investiert und damit aber nur mäßige Verbesserungen im Kundenservice erzielen können. Grund dafür sei die Vernachlässigung der eigentlichen Kundenkommunikation als Herzstück des Kundenservice, so die Analysten. Faktisch arbeiteten die meisten Anwender heute noch immer mit Insellösungen, die eine durchgehende Optimierung der Serviceprozesse unmöglich machten.

Doch der Großteil der Anwender hat den Nutzen der ITK-Prozessintegration inzwischen erkannt: Mehr als 80 Prozent der Befragten rechnen mit einer zunehmenden Bedeutung des Themas in den nächsten drei bis fünf Jahren. Als Mehrwert betrachten die Studienteilnehmer dabei nicht nur die positiven Effekte integrierter ITK-Lösungen auf Prozessabläufe und Kundenservice, sondern auch die hohe Zufriedenheit der Mitarbeiter.

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