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Studie

Mitarbeiter der Zukunft: Effizienter und flexibler mit der passenden IT

Thomas Fischer schreibt seit über 20 Jahren für unterschiedliche namhafte PC-Zeitschriften über IT-Themen sowie Business-Software, war beteiligt an der Entwicklung von Konzepten neuer IT-Magazine und arbeite mehrere Jahre in einem Verlag im Bereich Corporate Publishing. Sein Slogan ist: Technik einfach erklärt..
Wie können weiterentwickelte und neue Technologien die Mitarbeiter der Zukunft im modernen Unternehmen bei ihren Arbeitsaufgaben unterstützen? Eine aktuelle globale Studie von Dell und Intel® beschreibt die unterschiedlichen Mitarbeiter-Tätigkeitsprofile, deren Anforderungen die Unternehmen Rechnung tragen müssen, um im Kampf um Talente bestehen zu können.

Die von Dell und Intel Ende 2015 durchgeführte Studie zum Arbeitsplatz der Zukunft belegt die aktuellen Veränderungen. So gaben mehr als drei Viertel der Befragten an, dass die von ihnen genutzte Technologie großen Einfluss auf ihre Tätigkeit und Produktivität hatte. Weltweit waren deutlich mehr als die Hälfte der Teilnehmer davon überzeugt, durch den Einsatz moderner Technologien bessere Arbeitsergebnisse erzielt zu haben. Auch in Bewerbungsgesprächen und bei der Gewinnung von Fachkräften spielt das Thema "Technische Ausstattung am Arbeitsplatz" eine immer wichtigere Rolle.

Eine Erkenntnis der Studie ist, wie negativ sich übertriebene Komplexität auswirkt. Diese behindert effiziente Arbeitsabläufe. Dell verfolgt daher den Ansatz, einfach einsetzbare Lösungen bereitzustellen. Sie müssen sich unkompliziert den wachsenden Bedürfnissen eines Unternehmens anpassen lassen. Das Unternehmen gewinnt so eine wesentlich größere Flexibilität. Zudem spart es unnötige Kosten und steigert durch den Einsatz zielorientierter Lösungen den Erfolg seiner Mitarbeiter. Außerdem motiviert eine gut funktionierende IT die Mitarbeiter deutlich.

Mitarbeiter der Zukunft: Der Büro-Kollege

Wie lassen sich die Mitarbeiter eines erfolgreichen, zukunftssicheren Unternehmens gemäß ihrer beruflichen Tätigkeit kategorisieren? Die Ergebnisse der Studie von Dell und Intel zeigen, dass sich Mitarbeiter der Zukunft vier Tätigkeitsprofilen zuordnen lassen, die berücksichtigen, in welcher Art und Weise sie ihre Arbeit im modernen Unternehmen oder außerhalb der Firma ausüben:

  • Büro-Mitarbeiter

  • Meeting-Spezialisten

  • Business-Traveller

  • Home-Office-Mitarbeiter

Die größte Gruppe (43 Prozent Gesamtanteil) stellen die Büro-Mitarbeiter. Ihr Arbeitsplatz ist - ganz klassisch - der Schreibtisch im Büro, an dem sie mehr als die Hälfte ihrer Arbeitszeit tätig sind. Für eine optimale Produktivität benötigt ein Büro-Mitarbeiter einen möglichst ergonomischen und für seine Aufgaben passend eingerichteten Arbeitsplatz. Da die pro Mitarbeiter verfügbare Bürofläche schon heute knapp 60 Prozent geringer ist als noch vor zehn Jahren, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, den Raum am Arbeitsplatz möglichst effizient zu nutzen - der Büro-Mitarbeiter darf sich bei seiner Arbeit räumlich nicht beengt fühlen.

Foto: Dell

Je moderner seine IT-Umgebung ausgestattet ist, desto effektiver ist der Mitarbeiter. Der Desktop-PC ist sein vorrangiges Arbeitsmittel. Je nach IT-Struktur des Unternehmens nutzen Büro-Mitarbeiter statt eines klassischen Desktop-PCs einen All-in-One-Rechner oder einen sicheren und effizienten Thin-Client als Arbeitsgerät. Zwei Bildschirme gehören am Arbeitsplatz des Büro-Mitarbeiters zur IT-Standardausstattung. Einen geringeren Anteil an der vom Unternehmen bereitgestellten IT-Ausstattung haben für Büro-Mitarbeiter Notebook, Tablet-PC und Mobiltelefon.

Von Meeting zu Meeting

Die nach der Anzahl der Mitarbeiter gemessene zweitstärkste Gruppe sind die Meeting-Spezialisten (Englisch: Corridor Warrior). Hierzu gehören 19 Prozent der Beschäftigten, also immerhin rund jeder fünfte Mitarbeiter. Der Meeting-Spezialist hat zwar einen Büro-Schreibtisch als Arbeitsplatz, nimmt jedoch innerhalb des Unternehmens für mehr als der Hälfte seiner Arbeitszeit an Meetings in unterschiedlichen Räumen im Firmengebäude teil. Er benötigt daher ein schlankes, möglichst leichtes Notebook sowie ein Mobiltelefon, um flexibel seine Arbeit erledigen zu können. Dazu ist es wichtig, dass er an jeder Stelle im Unternehmen einen ungehinderten und sicheren Zugang auf seine Daten und Programme hat, die er für seine Aufgaben benötigt.

Zur Gruppe der Meeting-Spezialisten zählen typischerweise Mitarbeiter aus dem höheren Management, Abteilungsleiter, Marketingverantwortliche oder IT-Verantwortliche. An seinem Büroarbeitsplatz bevorzugt der Meeting-Spezialist eine Dockingstation für sein Notebook, um keine Zeit mit dem An- und Abstecken von Kabeln zu verschwenden. Zwei Monitore für eine übersichtlichere Darstellung der Desktop-Anzeige gehören ebenso zu seiner Grundausstattung am Schreibtisch.

Geschäftlich unterwegs

Zur Gruppe der Business Traveller zählen 14 Prozent der Beschäftigten. Diese Mitarbeiter reisen mehr als die Hälfte ihrer Arbeitszeit und besuchen Messen, Veranstaltungen oder Meetings außerhalb des Unternehmens. Zu ihnen gehören Führungskräfte des oberen und mittleren Managements, Verkäufer, technische Berater und Beschäftigte im Service. Ausnahmslos alle von ihnen nutzen für ihre Tätigkeit mobile IT-Arbeitsgeräte, vorrangig Notebooks, Smartphones und Tablet-PCs.

Business-Traveller benötigen vor allem schlanke und leichte IT-Arbeitsgeräte. Wichtig ist zudem eine möglichst lange Akkulaufzeit. Peripherie-Zubehör ist für diesen Mitarbeiter meist verzichtbar. Der Zugriff auf seine Arbeitsdaten und Programme muss über WLAN oder eine mobile Internetanbindung jederzeit und überall möglich sein - ohne die Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens zu verletzten.

Im Büro zu Hause oder an einem beliebigen Ort

Weitere 13 Prozent der Belegschaft eines Unternehmens gehören heute bereits zur Gruppe der Home-Office-Mitarbeiter. In der Studie von Dell und Intel zum Mitarbeiter der Zukunft wird deutlich, dass sich dieser Anteil in Zukunft weiter erhöhen wird. Schon in den nächsten zwei Jahren ist damit zu rechnen, dass er von derzeit 13 auf 23 Prozent anwächst. Mehr als die Hälfte der Home-Office-Mitarbeiter sind davon überzeugt, dass sie mit dieser Form des Arbeitsplatzes eine spürbar höhere Produktivität als in einem Büro innerhalb des Unternehmens erreichen. Home-Office-Mitarbeiter können in vielen Branchen tätig sein, etwa als Verkaufs-Profi, Versicherungsmakler, Veranstaltungsplaner, Berater oder Telefon-Support-Dienstleister.

Foto: Dell

Die IT-Voraussetzungen für den Home-Office-Mitarbeiter sind bereits heute in den meisten Fällen sehr einfach zu erfüllen. Vorrangig sind ein Notebook sowie ein Smartphone notwendig. Ein Tablet-PC ist zwar von Vorteil, vor allem bei Tätigkeiten außerhalb des Home-Office, kann aber auch einfach durch ein geeignetes Notebook ersetzt werden. Außerdem ist ein schneller und zuverlässiger Internetzugang wichtig, damit der Mitarbeiter auch große Datenmengen innerhalb kurzer Zeit austauschen sowie per Videokonferenzsystem an Meetings teilnehmen kann. Bestimmte Anwendungen und Sicherheitsrichtlinien erfordern zudem eine VPN-Verbindung, was ebenfalls unproblematisch zu realisieren ist.

Fazit

Die vier grundlegenden Gruppen erfassen zwar den größten Anteil der zukünftigen Mitarbeiter eines Unternehmens, aber nicht alle. Sechs Prozent gehören zu einer Gruppe, deren Tätigkeit keinen Einsatz eines Computers voraussetzt. Fünf Prozent werden einer Gruppe Mitarbeitern zugeordnet, die ähnlich arbeiten wie Büro-Mitarbeiter, für ihre Tätigkeit aber keinen persönlich zugeordneten Büroplatz haben - für ihre Arbeit teilen sie sich mit anderen Mitarbeitern den Arbeitsplatz inklusive aller IT-Arbeitsgeräte wie den PC.

Foto: Dell

Unternehmen müssen in Zukunft flexibler darauf reagieren, wo ihre Mitarbeiter ihre Tätigkeit ausüben. Wenn sie das tun, erhöhen sie die Motivation der Mitarbeiter und steigern damit die Produktivität und die Qualität - was im Umkehrschluss die Mitarbeiter zufriedener macht. So hat eine unlängst veröffentlichte Studie der Stanford University festgestellt, dass sich beispielsweise Home-Office-Mitarbeiter weniger gestresst fühlen und dadurch ihre Arbeit entspannter und ausgeruhter erledigen. In der Konsequenz ergibt sich daraus sogar eine Win-Win-Situation für die Mitarbeiter der Zukunft und die Unternehmen.

Entscheidenden Einfluss auf die erfolgreiche Unternehmenszukunft hat die komplette IT-Infrastruktur, damit die unterschiedlichen Gruppen der Mitarbeiter der Zukunft ihre Aufgaben möglichst effizient erledigen können. Hierfür bietet Dell ein umfangreiches Angebot an innovativen Lösungen, Hard- und Software sowie Services - sowohl für die Mitarbeiter als auch für die IT-Umgebung im Unternehmen.

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